Vision, Menschen, Erwerb und die nächsten Schritte. Was den Seehof ausmacht – und was noch vor uns liegt.
Der aktuelle Stand
Wir wollen den Seehof gemeinsam sichern.
Der Erwerb ist noch nicht abgeschlossen. Wir suchen Menschen, die den Seehof als Partner begleiten und die Entwicklung langfristig mittragen möchten.
Der weitere Erwerbsweg ist offen. Die DGA führte den Seehof unter der Objektnummer D26-02-054 für die Auktion am 26. Juni 2026. Ein erneuter Auktionstermin für dieses Objekt ist anhand der aktuell veröffentlichten Unterlagen noch nicht bestätigt.
Am Deulowitzer See 1 · 03172 Schenkendöbern · Objekt D26-02-054
495.000 €Auktionslimit laut DGA-Objektseite
Der Termin 24. September 2026 in Berlin gehört zu den allgemeinen Herbst-Auktionen der DGA. Im dazu veröffentlichten Herbstkatalog ist der Seehof nicht aufgeführt. Sein verlinktes Exposé gehört zum Sommerkatalog vom Juni.
Das ausgewiesene Limit gehört zum Objekt D26-02-054 im verlinkten Juni-Exposé. Aktuelle Verfügbarkeit und Erwerbskonditionen sind mit der DGA zu klären.
Größe, Bestand und historische Unterlagen geben einen ersten Überblick. Aktuelle Bewertungen, Zustand und Erwerbsbedingungen werden im persönlichen Gespräch anhand der Unterlagen eingeordnet.
Luftbild · das Areal in Rot · 14,6 ha am Nordufer
Zu Wert und Preis
Für den Seehof liegt ein historisches Verkehrswertgutachten aus dem Jahr 2009 vor. Es beschreibt einen anderen baulichen Zustand als heute und ist ausdrücklich keine aktuelle Bewertung und keine Kapitalgarantie. Zustand, Sanierungsbedarf, Erwerbsnebenkosten und die Konditionen des Erwerbs ordnen wir im persönlichen Gespräch anhand der Originalunterlagen ein.
Was offenliegt: Größe und Flurstücke · Bestand und Nutzflächen · Denkmalstatus und Auflagen · Erschließung · dokumentierte Schäden · Entwicklungsstufen.
Das Gutachten stammt aus 2009. Ein historischer Wert ist keine Kapitalgarantie. Zustand, Sanierungsbedarf und Erwerbsnebenkosten gehören zu einer aktuellen Prüfung.
Die bestehende digitale Praxis bildet den Ausgangspunkt. Weitere Ertragsfelder können mit dem Ort wachsen: Gastlichkeit, Veranstaltungen, Naturangebote und kreative Formate. Umfang und Tempo richten sich nach tatsächlicher Nachfrage, verfügbaren Mitteln und den Voraussetzungen vor Ort.
Bestehende Tätigkeit
Gesundheit & Arzt
Die digitale ärztliche Tätigkeit kann unabhängig vom Ausbau des Seehofs fortgeführt werden. Welchen Beitrag sie zu Erwerb und laufenden Kosten leisten kann, wird anhand der tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben geplant.
Stufe 1
Beherbergung
Zimmer und Ferienwohnungen im Bestand, perspektivisch der Wasserturm.
Stufe 1
Gastronomie
Café Seerose und die Terrasse am Wasser — für Gäste, Nachbarn und die Region.
Stufe 1–2
Veranstaltungen
Hochzeiten, Seminare und Retreats als Vermietung des Ortes.
Stufe 2
Natur & Fläche
Imkerei, Bootsverleih und die ökologische Nutzung der Flächen.
Stufe 2–3
Marke & Kreativ
Ein Naturkabinett mit eigenen Erzeugnissen und einem kleinen Online-Shop.
14,6 Hektar, rund zehn Häuser, 700 Meter eigenes Ufer, eigener Brunnen, Kanalnetz 2022/23.
Zum Durchrechnen
Ein Rechenbeispiel: Telemedizin.
Die digitale Praxis kann über den Standort hinaus wachsen. Hier lässt sich eine ambitionierte Umsatzplanung durchspielen — mit offen ausgewiesenen Annahmen und ohne daraus einen Gewinn abzuleiten.
Telemedizin · Umsatzszenario pro Jahr
30 Leistungen × 35 € × 220 Tage
Beispielplanung. Kapazität, Nachfrage, tatsächlicher Leistungsmix und Abrechnung bestimmen das Ergebnis. Personal, Plattform, Akquise, Verwaltung und weitere Kosten sind noch abzuziehen.
Beherbergung
Zimmer und Aufenthalte im Bestand sollen nach Sicherung des Ortes und Prüfung der Voraussetzungen schrittweise möglich werden.
Café Seerose
Ein Treffpunkt am Wasser — für Gäste, Nachbarn und die Region.
Retreats & Seminare
Kleine Gruppen und Formate, die Gesundheit, Natur und Bildung verbinden.
Die Szenarien sind Planungsannahmen. Diese Seite ist eine Projektvorstellung und kein öffentliches Beteiligungs- oder Anlageangebot.
04 / Mitgestalten
DER NÄCHSTE SCHRITT
Die Vision ist groß. Der nächste Schritt ist konkret.
Zuerst geht es darum, den Erwerb des Seehofs zu klären und eine tragfähige Grundlage für seine Entwicklung zu schaffen.
600.000 €Unser gesetztes Finanzierungsziel
Das Ziel ist kein bereits zugesagter oder eingesammelter Betrag. Erwerb, Konditionen und weitere Entwicklung bleiben zu klären.
Ein Ort mit Geschichte. Eine Zukunft, die gemeinsam entstehen kann.
01
Den Ort sichern.
Verfügbarkeit, Erwerb und Bedingungen klären.
02
Die Grundlage schaffen.
Planung, Finanzierung und mögliche Nutzungen konkretisieren.
03
Schritt für Schritt entwickeln.
Bereiche gemeinsam mit passenden Menschen und Partnern aufbauen.
Erst den Ort sichern. Dann wachsen lassenMehr entdecken
Die Strategie
Erst den Ort sichern. Dann wachsen lassen.
Der nächste Schritt
Erwerben & ankommen
Den Seehof erwerben, die vorhandene Infrastruktur und nutzbare Räume prüfen. Die bestehende digitale Praxis soll von hier aus weitergeführt werden können – während die Entwicklung des Ortes beginnt.
Im eigenen Tempo
Bestand beleben & Natur pflegen
Mit überschaubaren, finanzierbaren Schritten beginnen: Lebensräume pflegen, geeignete Blühflächen anlegen und nutzbare Bereiche des Hauses entwickeln. Café, Gastlichkeit und Praxis wachsen mit den Möglichkeiten.
Der offene Horizont
Weitere Räume entstehen lassen
Fachtagungen, Gewächshäuser, Forschung, Klinik und neue Architektur bleiben Entwicklungsperspektiven. Jede Etappe erhält ihr eigenes Konzept und ihre eigene Finanzierung.
Ein Areal. Viele Möglichkeiten.
Masterplan mit Legende · 30 nummerierte Bestandsgebäude, Um- und Neubauten sowie Naturprojekte · Konzeptskizze, keine genehmigte AusführungsplanungPlan anklicken und mit Legende vergrößern ↗
Emanuel Johannes Rivoir · Arzt und Initiator
DIE MENSCHEN HINTER DER IDEE
Eine Idee braucht Menschen.
Emanuel Johannes Rivoir verbindet seine ärztliche Arbeit mit der Idee eines Ortes für Gesundheit, Natur und Begegnung. Die bestehende Privatpraxis in Berlin bildet dafür einen Ausgangspunkt.
Der Seehof soll mit Menschen wachsen, die Wissen, Zeit und unterschiedliche Perspektiven mitbringen. Aus einer Vision kann so ein gemeinsames Projekt werden.
Pflanzen, Tiere und Pilze leben auf unterschiedliche Weise. Technik entsteht aus menschlichen Entscheidungen. Am Seehof möchten wir Lebensräume erkunden, Unterschiede ernst nehmen und gemeinsam lernen.
Vier Perspektiven auf einen gemeinsamen Ort. Mit Raum für Fachleute und neugierige Gäste.
Kräuter, Streuobst und standortgerechte Pflanzen sollen die Gartenidee prägen. Geplant sind botanische Spaziergänge, praktische Gartentage und eine Kräuterwerkstatt.
Mit Fachleuten aus Botanik, Gartenbau und Naturschutz möchten wir erkunden, was der Standort braucht: von Blühzeiten bis zu Boden und Wasser. Gewächshaus und Akademie werden daraus Schritt für Schritt entwickelt.
Wildbienen, Käfer und Vögel gehören zum Leben am See. Naturbeobachtungen, Lernstationen und Einblicke in eine geplante Imkerei sollen ihre Lebensweisen erfahrbar machen.
Gemeinsam mit Fachleuten möchten wir Rückzugsräume und verantwortliche Begegnungen entwickeln. Beobachten, Abstand halten und Fragen stellen gehören ebenso dazu wie die Freude am Entdecken.
Pilze, Wurzeln und Bodenlebewesen geben Anlass, genauer hinzusehen. Geplant sind geführte Beobachtungen und Lernformate mit Menschen aus Pilzkunde, Bodenkunde und Naturschutz.
Welche Arten vorkommen und was der Wald braucht, soll vor Ort fachlich erhoben werden. Totholz, Boden und kleine Lebensräume werden so zum Ausgangspunkt für gemeinsames Lernen und behutsame Entwicklung.
Zum Technologieziel gehört ein Serverpark am Wasserturm. Eigene KI-Modelle und Modellgewichte sollen mit geeigneten Partnern entwickelt und betrieben werden. Standort, Umfang und Betrieb sind noch auszuarbeiten.
Regenerativer Betrieb ist das Ziel. Strom- und Kühlbedarf, Hardware und Flächenbedarf sollen transparent erfasst und mit dem Nutzen der Anwendungen abgewogen werden.
Die digitale Verbindung zur bestehenden Praxis beginnt bereits mit PocketDoc. Medizinische Entscheidungen und die Verantwortung für die Behandlung bleiben bei der Praxis Rivoir.
Diesen Ort kann man auf drei Arten mittragenMehr entdecken
Drei Wege
Diesen Ort kann man auf drei Arten mittragen.
Ob mit einem Beitrag für die Natur, mit einem Platz im Verein oder als Partner beim Erwerb — jeder Weg führt an denselben See.
Unterstützen
Für die Natur geben.
Dein Beitrag fließt in die Naturprojekte des Vereins am Deulowitzer See: heimische Blühflächen, Lebensräume am Ufer und Naturbildung. Einmalig über PayPal, mit frei wählbarem Betrag.
Der Erwerb ist noch offen. Wir suchen Menschen und Unternehmen, die das Ensemble sichern und die Entwicklung langfristig mittragen. Substanz, Bestand und nächste Schritte liegen offen.
Mitglied oder Fördermitglied bei Der Punkt im Kreis — oder mit Zeit, Händen und Ideen dabei sein: im Garten, am Wald, bei Veranstaltungen. Deine Anfrage ist unverbindlich.
Zwischen Kiefern, Seerosen und alten Backsteinmauern liegt das Waldhotel Seehof. Ein Haus mit Geschichte, unmittelbar am Deulowitzer See in der Niederlausitz. Heute steht es still. Unsere Vision ist ein Zuhause für Gesundheit, Natur und Gemeinschaft.
Wir wollen den Bestand behutsam wiederbeleben: mit einem Café am Wasser, Räumen zum Verweilen und Angeboten für ganzheitliche Gesundheit. Schritt für Schritt, gemeinsam mit Menschen, die diesen Ort mittragen möchten.
Bestand & Denkmäler · Um- und Neubauten · Naturprojekte
Ein Haus, das schon einen Namen hatteMehr entdecken
Seit 1902
Ein Haus, das schon einen Namen hatte.
1902 entstand am Westufer des Deulowitzer Sees ein Fachwerkhaus; 1904 wurde es zum Landsitz erweitert. Erste Besitzer waren die Gubener Hutfabrikanten der Familie Wilke. Am Mittelgiebel trägt das Haus bis heute ihr bekröntes „W“ — ein Detail, das man leicht übersieht und das doch die ganze Geschichte in einem Buchstaben hält.
Nach dem Krieg diente der Landsitz unter anderem als Schulungsheim. Ab 1990 war hier das Waldhotel Seehof; Ende 2008 stellte es den Betrieb ein. Seitdem steht das Ensemble leer. Auf dem Gelände liegen bis heute die Begräbnisstätte der Familie Wilke und drei Bronzeplastiken.
Und einmal wäre der Ort beinahe ganz verschwunden: Ein Braunkohle-Tagebau hätte Atterwasch abgebaggert. Am 30. März 2017 verzichtete der Energiekonzern darauf, im September wurde das Planverfahren eingestellt, ein Braunkohlenplan nie erlassen. Dieser Ort hat zweimal überlebt, bevor überhaupt jemand neu anfangen konnte.
Die Seevilla von oben · Foto aus dem Auktionskatalog
1902
Ein Fachwerkhaus entsteht am Seeufer — der älteste Bau des Ensembles.
1904
Das Haus wird zum Landsitz erweitert. Der bekrönte Giebel der Wilkes bleibt.
1906
Der Wasserturm kommt hinzu — unten Backstein, oben Holz.
1935
Architekt Hans Volkmann entwirft das neue Wohnhaus, fertig 1936.
ab 1949
Nach dem Krieg als Erholungs- und Schulungsheim genutzt.
1990
Das Waldhotel Seehof öffnet. Strand, Stege, rund 27 Zimmer.
2008
Ende des Jahres schließt der Hotelbetrieb. Seitdem Leerstand.
2017
Der Tagebau ist vom Tisch. Atterwasch bleibt — und der Seehof mit ihm.
Das TorDas Originalschild hängt noch, mit dem alten Seehof-Zeichen.Die ZufahrtEine Allee aus Kiefern führt vom Waldweg auf das Gelände.Das ForsthausFachwerk und heller Putz — eines von rund zehn Häusern.
09125792Brandenburgische Denkmalliste
Der Seehof ist kein Grundstück mit altem Gemäuer, sondern ein amtlich eingetragenes Baudenkmal: „Landsitz mit altem und neuem Wohnhaus, Wasserturm, Familienbegräbnis und drei Bronzeplastiken“ — sechs eigenständige Schutzobjekte unter einem Ensemble-Eintrag.
Wohnhaus alt · 1902/1904
Wohnhaus neu · 1935/36
Wasserturm · 1906
Familienbegräbnis Wilke
Bronzeplastik · bis ~1930
zwei weitere Bronzeplastiken
Ein Ort wird lebendig.Bild für Bild. Ton für TonMehr entdecken
ARCHITEKTUR IN BEWEGUNG
Ein Ort wird lebendig. Bild für Bild. Ton für Ton.
Zwei Filme über das Ankommen, Wachsen und Zusammensein. Je 40 Sekunden mit eigener Filmmusik – vom heutigen See zu den Ideen für morgen.
Der Seehof erwacht
Vom Wald in eine gemeinsame Zukunft.
Architekturvision
Am Wasser ankommen
Licht, Pflanzen und ein weiter Blick.
Architekturvision
Filmcollagen mit Musik · Vor-Ort-Fotos, bewegte Architekturentwürfe und animierte Standbilder. Bestand und Zukunftsbilder sind im Film gekennzeichnet.
Am Wasser. Im Wald. Im HausMehr entdecken
Einblicke in den Seehof
Am Wasser. Im Wald. Im Haus.
Aufnahmen des Ortes und seiner Jahreszeiten – eigene Fotos und Bilder aus dem DGA-Exposé. Sie zeigen den Bestand und die Natur, aus denen Neues entstehen kann.
Holzsteg · Deulowitzer SeeMorgenrot über dem SeeZimmer mit Seeblick · goldene DeckeDer Salon · rote Sessel & BibliothekSonnenuntergang · goldene StundeHerbstleuchten · Abendrot am SeeVeilchen im Gras · wilde BlüteDrei Kiefern · Lausitzer WaldAuf dem Wasser · Schilf & StilleDer wilde ObstgartenUfer · Licht durch KiefernJunge Eiche im KiefernwaldKaminfeuer · KronleuchterDie Seevilla · Backstein & WildwuchsJugendstil-Bleiglasfenster · ReiherZimmer · Morgenlicht am SeefensterZimmer · der Blick geht hinaus, die Stille kommt hereinDas Areal · Lageplan-SchildDer Gründer · vor Ort am SeehofPadma · Seerose · der Kreis schließt sichHerbst-Spiegelung · Stille auf dem WasserDas alte Emblem · wartet auf ErweckungDer verwilderte Garten · wie er heute aussiehtHolzbank am Steg · SommermittagGoldene Stunde · Blick über das WasserSteg über SeerosenblätternAbendrot in Violett · NovemberHerbstufer · der Wald im WasserSeerosen im AbendlichtDas Tor · Originalschild seit dem HotelbetriebDie Seevilla von obenSeevilla und See in einem BildDie Front mit WintergartenDas Forsthaus · Fachwerk im GrünDer Wasserturm · Denkmal 09125794Der Sockel · Backstein auf KalkDie Zufahrt durch den KiefernwaldIm Turm · Bogen hinter BogenIm Turm · Gewölbe und alte LeitungenZimmer unterm Dach · Licht von obenDie Sesselschaukel wartet noch
41 Einblicke · Fotos zum Vergrößern auswählen
Was wäre, wennWirtschaft Lebenzurückgibt?Mehr entdecken
Eine Bewusstseinsskulptur in der Lausitz
Was wäre, wenn Wirtschaft Leben zurückgibt?
Ein Planet, viele Wahrnehmungswelten. MAGIC Wonderland ist die Idee eines Ortes, der Aufmerksamkeit weckt: für das Leben im Boden, für andere Menschen, für die Vielfalt tierischer Sinne und für neue Fragen im Umgang mit KI. Wer hier beobachtet, zuhört und mitgestaltet, soll die Verbundenheit mit einem größeren Lebensraum erfahren können.
14,6 Hektar als Anfang: ein Lebensraum für Menschen, Ameisen, Bienen, Blumen und all die Wesen, die hier zu Hause sind. Wir wollen wie Gärtner handeln – Lebensbedingungen verstehen, Vielfalt fördern und natürliche Regeneration ermöglichen.
Das Gute, das Wahre und das Schöne geben dem Vorhaben eine Richtung: verantwortliches Handeln, wissenschaftliche Neugier und künstlerische Qualität. Daraus soll ein üppiger, blühender Ort entstehen, der Freude und Staunen weckt – mit vielfältigen, standortgerechten Lebensräumen und einer Schönheit, die man gemeinsam erleben kann.
Zum Projekt gehört die Bereitschaft, den menschlichen Blick zu hinterfragen. Wir kennen unser eigenes Erleben und machen es leicht zum Maßstab für andere Wesen. Der Seehof soll Neugier auf andere Wahrnehmungswelten wecken – und Respekt für das Leben, auch dort, wo unser Verständnis an Grenzen stößt.
Oder · Sommer 2022
Als aus Sorge ein Entschluss wurde.
Das Fischsterben in der Oder war für Emanuel Rivoir ein persönlicher Wendepunkt. Wenn die Fische im Heimatfluss sterben, verliert auch die Ruhe am See ihre Selbstverständlichkeit. Für ihn wurde klar: Die Sorge um Natur muss sich in konkretem Handeln zeigen.
Die Untersuchungen führen das Massensterben auf Gifte der Alge Prymnesium parvum zurück. Hohe Salzbelastung, Wärme, niedrige Wasserstände und Nährstoffe begünstigten ihre Vermehrung. Einordnung des Umweltbundesamtes ↗︎
Earth Overshoot Day · 2026
Mit dem Budget eines Planeten leben.
Der Earth Overshoot Day markiert rechnerisch den Tag, an dem die jährliche Nachfrage der Menschheit die Regenerationsfähigkeit der Erde übersteigt. Unsere Antwort soll vor Ort beginnen: weniger beanspruchen und die Lebenskraft von Böden, Wäldern und Gewässern stärken.
Weltweit 202630. Juli
Die weltweite Nachfrage übersteigt das, was die Erde im gesamten Jahr regenerieren kann.
Wir wollen ökologische Wirkung ebenso ernst nehmen wie eine ordentliche wirtschaftliche Bilanz. Dafür braucht es einen dokumentierten Ausgangszustand, überprüfbare Ziele und wiederholte Erhebungen.
Medizin
Evidenzbasierte Entscheidungen: wissenschaftliche Erkenntnisse, ärztliche Erfahrung und die Ziele des einzelnen Patienten zusammenbringen.
Finanzen
Doppelte Buchführung als Leitprinzip: Einnahmen, Kosten und Mittelverwendung nachvollziehbar dokumentieren und zweckgebundene Mittel getrennt führen.
Lebensräume
Artenvielfalt, Zustand der Biotope, Boden und Wasser beobachten; dazu Flächenverbrauch, Energie und Ressourcen erfassen. Veränderungen sollen mit geeigneten Fachleuten bewertet werden.
Eine ökologische Ausgangsbilanz für den Seehof liegt noch nicht vor. Biodiversität, Biokapazität und Ressourcenverbrauch sollen mit jeweils geeigneten Methoden erfasst werden. Eine regenerative Gesamtbilanz ist ein Entwicklungsziel, dessen Erreichung nachgewiesen werden muss. Definitionen & Grenzen der Footprint-Methode ↗︎
In unserer Vision kauft die Erde sich zurück.
Wirtschaftliche Überschüsse sollen langfristig helfen, Lebensräume zu sichern und zu regenerieren. Der Punkt im Kreis, eine mögliche Stiftung, eine gGmbH und eigenständige Betriebsgesellschaften gehören zum geplanten Strukturmodell. Zuständigkeiten, Finanzierung und dauerhafte Zweckbindung müssen dafür konkret ausgearbeitet werden.
„Das Land gehört sich selbst“ beschreibt unsere Haltung: Verantwortung für das ganze Lebensgefüge. Der Erwerb ist noch offen; eine solche Eigentums- und Trägerstruktur ist noch nicht umgesetzt.
Die logarithmische Spirale ist ein Bild für Wachstum, das seine Form bewahrt. Jakob Bernoullis Spira mirabilis inspiriert uns zu Wegen, die zu Bekanntem zurückführen und neue Perspektiven öffnen.
Schillers Gedanken über den spielenden Menschen und Spanda, die Vorstellung einer schöpferischen Pulsation im kaschmirischen Shivaismus, gehören zu den philosophischen Anregungen. Im Projekt werden sie zu einer Einladung: wahrnehmen, spielen, lernen und sich verändern.
Der Punkt im Kreis steht für den einzelnen Menschen in einem größeren Zusammenhang. Kunst macht diese Verbundenheit erfahrbar; Wissenschaft hilft, sie zu verstehen. Verantwortliches Handeln gibt ihr eine konkrete Form.
(1+1=2)+(1−1=0)=2Ein persönliches Denkbild für das Zusammenbetrachten von Aufbau und Verbrauch. Ob das Projekt ökologisch mehr zurückgibt, als es beansprucht, muss sich an seiner tatsächlichen Bilanz zeigen.102 = 210Dieselbe Zahl, zwei Schreibweisen. Ein Bild für digital und analog.
2005 half Emanuel mit einer Gruppe junger Menschen, am Kloster Tsurphu in Tibet Bäume zu pflanzen. Die Erfahrung wirkt bis heute weiter: Eine Idee verändert einen Ort, wenn Menschen gemeinsam für sie handeln.
Ein Verein braucht für seine Gründung nicht sieben Mitglieder und keinen Notar: Als nicht rechtsfähiger Verein nach § 54 BGB entsteht er durch Satzung und Gründungsbeschluss. Diesen Weg gehen wir. Die Eintragung als e. V. soll folgen, sobald sieben Mitglieder zusammen sind — Satzung und Zweck bleiben dabei unverändert.
Emanuel Johannes Rivoir Arzt · Gastgeber · Initiator
Der Mensch hinter der Idee
Orte schaffen. Verbindungen wachsen lassen.
Medizin, Gastlichkeit und die Freude an lebendigen Orten ziehen sich durch Emanuels Weg. Am Seehof sollen diese Erfahrungen zusammenfinden.
Mit seiner Privatarztpraxis in Berlin verbindet er persönliche ärztliche Begleitung und digitale Möglichkeiten. Mit Lerchen&Eulen hat er gemeinsam mit seinem Bruder und weiteren Mitgründern einen Treffpunkt in Kreuzberg aufgebaut. Und schon als Jugendlicher brachte er ein Aufforstungsprojekt in Tibet auf den Weg.
MAGIC Wonderland ist der nächste gemeinsame Entwurf: ein Ort, an dem Menschen gut aufgehoben sind und zugleich etwas für den Lebensraum tun, der sie trägt.
Als Vater von Töchtern verbindet Emanuel mit dem Projekt auch eine persönliche Verantwortung: Was geben wir der nächsten Generation weiter? Der Seehof soll darauf eine konkrete Antwort werden – mit einem geschützten Lebensraum und einem Ort, an dem Menschen friedlich zusammenkommen.
Ein von Emanuel angestoßenes Projekt führte zwölf junge Menschen sechs Wochen nach Tibet. Am Kloster Tsurphu halfen sie bei der Aufforstung; mehr als hundert Wacholder und Pappeln wurden gepflanzt.
Der damalige Zeitungsbericht
„Lehrreicher Streifzug durch Tibet“, PZ extra, 1. September 2005, Seite 13. Der Bericht dokumentiert die Reise und die gemeinsame Arbeit vor Ort.
Seit 2009 · Gastgeben
Lerchen&Eulen.
Ein gastlicher Ort im Alltag: Kaffee, Gespräche und Begegnungen in der Pücklerstraße 33, Berlin-Kreuzberg. Als Mitgründer bringt Emanuel diese Erfahrung in die Vision für Café Seerose und Seehof ein.
Die bestehende Praxis ist das medizinische Fundament: individuelle Begleitung, ein offenes Ohr und verantwortliche Therapieentscheidungen. Ihre Haltung soll auch den künftigen Gesundheitsort am See prägen.
Ein Kaffee auf der Terrasse. Ein gutes Gespräch in der Praxis. Erde an den Händen, ein Buch am Wasser, Musik zwischen den Bäumen. Wir denken den Seehof als einen Ort, an dem diese Dinge zusammenfinden.
Die Privatarztpraxis Rivoir bildet das medizinische Herz. Darum soll ein lebendiges Ensemble wachsen: mit Café Seerose, Gästezimmern, Gärten und Räumen für Wissen, Kultur und Erholung.
Die folgenden Bilder und Konzepte zeigen, was wir entwickeln möchten. Die Umsetzung erfolgt in Etappen und setzt Erwerb, Finanzierung und die jeweiligen Genehmigungen voraus.
Mensch × Natur = Medizin
Gesundheit entsteht im Zusammenhang.
Das × steht für das Zusammenspiel: Menschen, Natur und ärztliche Begleitung prägen gemeinsam die Idee des Seehofs.
Mensch
Zeit, Aufmerksamkeit und Raum für Begegnung. Ein Ort, an dem Menschen willkommen sind.
Natur
Wald, Wasser und Gärten als Lebensräume, die wir bewahren und erfahrbar machen wollen.
Medizin
Ärztliches Wissen und persönliche Begleitung, abgestimmt auf die Fragen des einzelnen Menschen.
Café Seerose
Café Seerose. Ein guter Ort zum Bleiben.
Guter Kaffee, eine kleine saisonale Küche und Begegnungen am Wasser. Das geplante Café soll ein offener Treffpunkt für Nachbarschaft und Gäste werden.
Im Waldhotel sollen wieder Gäste ankommen: zum Wochenende am See, zu einem Seminar oder für eine längere Auszeit. Die vorhandenen Zimmer, der Salon mit Kamin und die Nähe zum Wasser bilden den Anfang. Der Charakter des alten Hauses soll dabei spürbar bleiben.
Zum weiteren Konzept gehören das Forsthaus, das Haus Atterwasch und behutsam erneuerte Bungalows: unterschiedliche Rückzugsorte für Paare, Familien und kleine Gruppen. Das gläserne A-Frame am Ufer ist eine dieser Architekturideen: unten ein Raum zum Leben, oben ein Bett mit Blick ins Licht.
Hotel, Café und Gesundheitsangebote können einander ergänzen. Gäste sollen ihren eigenen Rhythmus finden – mit Zeit für sich und der Möglichkeit, jederzeit wieder Teil der Gemeinschaft zu sein.
Gästezimmer und Salon im Bestand
Bungalows und längere Aufenthalte
Gläsernes Refugium als Zukunftsidee
Zur langfristigen Beherbergungsvision gehören auch naturnahe Camping- und Glampingangebote. Sie sollen weitere Möglichkeiten eröffnen, eine Auszeit unmittelbar in der Landschaft zu verbringen.
Das alte Bootshaus soll eine neue Rolle bekommen: als Badehaus und Rückzugsort unmittelbar am Wasser. ODEYA ist die Vision für ein kleines Spa am See, mit einer holzbefeuerten Seesauna, Ruhebereichen und einem Steg, an dem der Blick weit wird.
Die Idee folgt den Elementen Feuer, See, Wald und Sonne. Neben offenen Saunazeiten sind private Buchungen und besondere Morgen- oder Abendformate geplant. Langfristig gehört auch ein Hamam zur Spa-Vision.
Ein stiller Nachmittag im Badehaus kann einen Aufenthalt ebenso prägen wie ein Spaziergang im Wald. Die weitere Planung soll Natur- und Denkmalschutz am Ufer berücksichtigen.
Das ehemalige Kongresshaus soll als Gewächshaus neues Leben bekommen. Rundherum sind Kräuter- und Klostergarten, Permakulturflächen, Streuobst und neue Biotope vorgesehen. Ein Garten der vier Elemente verbindet Stationen zu Erde, Wasser, Luft und Feuer.
Die Akademie ist als Ort des Lernens und Ausprobierens gedacht: mit Kräuterkursen, Seminaren, Vorträgen und praktischen Tagen im Garten. Menschen mit medizinischer, botanischer und handwerklicher Erfahrung sollen ihr Wissen teilen.
Was hier wächst, soll seinen Weg in die Küche des Cafés und in die Kräuterkammer finden. Das Gewächshaus-Rendering zeigt diese Atmosphäre bereits: einen Raum voller Pflanzen, in dem gearbeitet, gefragt und entdeckt werden kann.
Zur weiterführenden Gewächshausvision gehören tropische Pflanzenwelten und besondere Aufenthalte unter Glas: Pflanzenzucht, Lernen und außergewöhnliches Übernachten als Ideen für spätere Entwicklungsschritte.
Ein Erlebnispfad soll die verschiedenen Orte des Seehofs verbinden: vom Garten zum Wald, an Blühflächen vorbei und bis ans Wasser. Unterwegs laden kleine Stationen dazu ein, genauer hinzusehen – auf Pflanzen, Boden, Insekten und das Leben am See.
Zum Bienenwald-Konzept gehören eine eigene Imkerei, blühende Flächen und Lebensräume für Wildbienen. Naturführungen und Formate wie „Imker für einen Tag“ sollen zeigen, wie eng Pflanzen, Bestäuber und unsere Nahrung zusammenhängen. Der eigene Honig kann später auch beim Frühstück seinen Platz finden.
Die gezeichneten Wege, Stege und Wasserstellen sind eine räumliche Idee dafür. Ihre genaue Lage und Ausführung werden erst aus den Gegebenheiten vor Ort entwickelt. Auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität sollen möglichst viel von diesem Ort erleben können.
Naturpfad und Lernstationen
Imkerei und Lebensräume für Wildbienen
Eine Bienenstraße gemeinsam mit der Region
Über das Gelände hinaus reicht die Idee einer Bienenstraße: ein Bestäuber-Korridor, der mit Partnern in Richtung Atterwasch, Kerkwitz, Grabko und Gubin wachsen soll.
Geplant ist begleitetes Waldbaden mit ruhigem Gehen, bewusster Atmung und aufmerksamem Wahrnehmen. Diese Waldzeiten sollen das naturbezogene Gesundheitskonzept am Seehof ergänzen.
Steine und Mineralien, Pflanzen und Pilze, Tiere, Bakterien und Viren: Die Vision schaut auf Zusammenhänge zwischen Mensch und Umwelt. Der Wald, die Gärten und künftige Gewächshäuser sollen diese Vielfalt erfahrbar machen.
Bienen, Schmetterlinge und Ameisen zeigen, wie viel durch Zusammenspiel entsteht. Lernen, Naturbeobachtung und verantwortungsvolle Forschung sollen dafür Raum bekommen. KI kann helfen, Wissen zu erschließen und Fragen zu verbinden; die medizinische Bewertung bleibt Aufgabe qualifizierter Menschen.
Was wissen wir wirklich über die Welt eines Käfers?
Ein anderes Lebewesen nimmt seine Umgebung mit anderen Sinnen wahr. Wie es seine Welt erlebt, lässt sich aus unserer eigenen Erfahrung nur begrenzt erschließen. Ein kleines Nervensystem allein ist deshalb kein ausreichender Maßstab für die Fähigkeiten eines Tieres.
Die Mistkäfer-Fabel im Lesezimmer lädt zu diesem Perspektivwechsel ein: genau hinsehen, vorschnelle Rangordnungen hinterfragen und Verantwortung für gemeinsame Lebensräume übernehmen. Auch im Umgang mit KI wollen wir offen fragen und sorgfältig unterscheiden, was beobachtbar, was Interpretation und was bisher ungeklärt ist.
Der Seehof soll ein Ort sein, an dem Menschen etwas miteinander erleben: einen Gedanken weitertragen, Musik hören, eine Fähigkeit entdecken oder einfach gemeinsam am Feuer sitzen.
„Lassen Sie mich durch, ich bin Arzt.“ Am Seehof darf dieser Satz auch mit einem Augenzwinkern in Richtung eines Apfelbaums führen. Die Natur ernst nehmen und dabei das Spielen nicht verlernen: Auch das gehört zu MAGIC.
Lesungen & Musik
Im Salon, im Café und unter freiem Himmel denken wir an Lesungen, kleine Konzerte und kulturelle Abende. Die Räume des Hauses und die Landschaft können dafür ganz unterschiedliche Bühnen sein.
Retreats & gemeinsame Zeit
„Wasser & Wurzeln“ mit Stille und Naturerfahrung, „Schreiben & Schweigen“ mit Schreibzeit und Musik: Solche Wochenenden stehen bereits im Konzept. Yoga, gemeinsame Bewegung und Familienwochenenden sollen weitere Zugänge zur Auszeit am See eröffnen.
Seminare & Arbeit am See
Tagungen, Workshops und konzentrierte Arbeit sollen am Seehof ebenso Platz finden wie Erholung. Auch deutsch-polnische Begegnungen gehören dazu: Die Nähe zur Grenze kann Menschen, Sprachen und Ideen zusammenbringen.
Begegnung mit Tieren
Auch tiergestützte Angebote sind Teil der langfristigen Ideen. Sie sollen nur mit geeigneten Fachkräften, passender Tierhaltung und einem Konzept entstehen, das Wohlbefinden und Sicherheit von Mensch und Tier ernst nimmt.
Die Gedichte und die Stimme Rose Ausländers sollen am Seehof einen besonderen Ort bekommen. Die CD „Es bleibt noch viel zu sagen – Rose Ausländer liest eigene Gedichte“, das Gedicht „Mutter Sprache“ und ihr erster Gedichtband „Der Regenbogen“ von 1939 sind Bezugspunkte: Sprache, Erinnerung und die vielen Teile eines Menschen.
Gedacht ist an Lesungen, eine begehbare Klanginstallation und künstlerische Arbeit mit KI. Originaltexte, gesprochene Stimmen und neue künstlerische Beiträge sollen dabei klar erkennbar bleiben. Die konkrete Umsetzung wird auf die jeweils vereinbarten Nutzungsrechte abgestimmt.
Die große Seehof-Vision reicht über die erste Praxis hinaus: von ambulant begleiteten Aufenthalten über eine mögliche Tagesklinik bis zu einer kleinen stationären Fachklinik mit geeigneten fachärztlichen Partnern. Das Platz-Rendering zeigt bereits, wie Gesundheit, Hotel und gemeinsames Leben räumlich verbunden sein könnten.
Als früherer Baustein ist ein Seehof Naturkabinett vorgesehen: eine Kräuterkammer mit Holzregalen, Glasgefäßen, botanischen Bildern, Kräutertees und eigenem Honig. Eine tatsächliche Apotheke mit pharmazeutischen Partnern ist ein eigenständiger, langfristiger Plan.
Diese Vorhaben sind langfristige Entwicklungsideen. Sie brauchen eigene Betreiber- und Fachkonzepte, Finanzierung sowie die jeweils notwendigen Zulassungen. Der Anfang bleibt greifbar: das Ensemble sichern, den Bestand nutzbar machen und mit Café, Gastlichkeit und einer Praxis Schritt für Schritt Leben an den See bringen.
Ein geplanter Ort für Cannabis-Medizin, fachlichen Austausch und unternehmerische Zusammenarbeit: mit Praxis, pharmazeutischer Kompetenz, Forschung und digitaler Begleitung.
Eine geplante Cannabis-Erfahrungswelt soll fundierte Information, ärztliche Perspektiven und fachlichen Austausch zusammenbringen. Denkbar sind ein Showroom zu Medizintechnik und Anwendung, Fortbildungen sowie Begegnungen zwischen Patienten, Fachleuten und Unternehmen.
Information und Demonstration stehen im Mittelpunkt. Therapieentscheidungen bleiben unabhängig von Industriepartnerschaften.
02 / Pflanzen & Wissen
Wachsen lassen. Fragen stellen.
Gewächshäuser und botanische Lernräume gehören zur langfristigen Vision. Sie können Pflanzenwissen, Anzucht und Forschung verbinden. Forschung und ein möglicher medizinischer Cannabisanbau brauchen jeweils ein eigenes Fachkonzept und die erforderlichen Genehmigungen.
03 / Region & Forschung
Die Lausitz als Wissensraum
Wir möchten den Austausch mit der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem in Cottbus suchen. Ihre Schwerpunkte Gesundheitssystemforschung und Digitalisierung des Gesundheitswesens bieten interessante Anknüpfungspunkte für die Verbindung von digitaler und persönlicher Versorgung.
Eine Zusammenarbeit wird angestrebt; eine institutionelle Kooperation ist bisher nicht vereinbart.
So nennt Emanuel die KI: eine Intelligenz, deren technische Grundlage aus der mineralischen Welt stammt. Im Projekt soll sie mit menschlicher Erfahrung zusammenarbeiten – beim Lernen, Forschen, Gestalten und Verstehen von Zusammenhängen.
Eigene Modelle. Ein eigener Ort.
Zum langfristigen Konzept gehört eine eigene KI-Infrastruktur im Umfeld des Wasserturms: lokal betriebene Modelle, eigene Modellgewichte und Räume für ihre Entwicklung. Der Wasserturm ist dabei räumlicher Bezugspunkt einer Architekturvision; die technische und denkmalgerechte Umsetzung muss erst geplant werden.
Energie und Rechenleistung zusammendenken
Der geplante Serverpark soll vollständig mit erneuerbarer Energie versorgt werden. Dazu müssen Leistungsbedarf, Netzanschluss, Erzeugung, Speicher, Kühlung und eine mögliche Abwärmenutzung gemeinsam ausgelegt werden. Ziel ist ein nachvollziehbarer Energie- und Ressourcenhaushalt.
Ein regionales Umfeld dafür wächst in Cottbus: Der Lausitz Science Park verbindet unter anderem KI und Sensorik mit Energiewende und Dekarbonisierung. Daran möchten wir fachlich anknüpfen und den Austausch suchen. Zum Forschungsumfeld an der BTU ↗︎
KI soll Wissen zugänglich machen und schöpferische Begegnungen ermöglichen. Bei medizinischer Nutzung bleiben fachliche Prüfung, Vertraulichkeit und ärztliche Verantwortung verbindliche Maßstäbe.
In den 14,6 Hektar sehen wir auch ein persönliches Zahlenspiel: 14 ist die Ordnungszahl von Silizium, 6 die von Kohlenstoff. Für MAGIC wird daraus ein Bild für die Zusammenarbeit von Menschen und KI.
Bei unseren eigenen Modellen möchten wir prüfen, wie gute Daten, spezialisierte Aufgaben und nachvollziehbare Trainingsziele den Rechenbedarf senken können. Qualität, Energiebedarf und Ressourcenverbrauch sollen gemeinsam bewertet werden.
Zuerst wollen wir den Seehof erwerben. Danach sollen hier buchbare Angebote entstehen. Du kannst uns schon jetzt sagen, was dich interessiert. Das ist unverbindlich und hilft uns bei der Planung.
Geplant
Übernachtungen
Wohnen am See
Eine Auszeit zwischen Wald und Wasser: Gästezimmer und besondere Aufenthalte gehören zur Beherbergungsvision.
Alle vier Angebote sind geplant. Es gibt noch keine buchbaren Termine oder bestätigten Reservierungen am Seehof. Eine Anfrage ist kostenlos und löst keine Zahlung aus.
Dein Beitrag unterstützt die Naturprojekte des Vereins am Deulowitzer See: heimische Pflanzen, Lebensräume und Naturbildung.
Wofür deine Unterstützung bestimmt ist
Naturprojekte am Deulowitzer See. Der Erwerb und die Sanierung von Gebäuden werden gesondert finanziert.
Wo das Projekt steht
Der Seehof ist noch nicht erworben. Die Umsetzung vor Ort beginnt nach Sicherung der Flächen.
Empfänger bei PayPal
Emanuel Johannes Rivoir, treuhänderisch für die Naturprojekte von Der Punkt im Kreis. Ein eigenes Vereinskonto wird eingerichtet; bis dahin werden die Mittel getrennt geführt und ausschließlich für die drei Naturprojekte verwendet.
Spendenbescheinigung
Aktuell stellen wir keine steuerlichen Zuwendungsbestätigungen aus.
600.000 €Das Finanzierungsziel
Den Seehof gemeinsam ermöglichen.
Der nächste Schritt ist der Erwerb. Auf unserer Kapitalgeberseite findest du das Ziel, die vorgesehenen Mittelbereiche und die Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen.